01.07.2020

NHT erzielte 2019 neuen Baurekord

NHT erzielte 2019 neuen Baurekord

INNSBRUCK (01.07.2020). Die NEUE HEIMAT TIROL (NHT) zieht mit 521 neu errichteten Wohnungen eine erfolgreiche Bilanz über die geleistete Bautätigkeit im Jahr 2019. Zusätzlich wurden rund 600 Bestandswohnungen saniert. Damit hat die NHT insgesamt rund 130 Mio. Euro (2018: 120 Mio.) in die Schaffung von leistbarem Wohnraum investiert und zählt damit weiterhin zu den größten gemeinnützigen Wohnbauträgern in Österreich.

5035 neue Wohnungen seit 2010

„Die NHT hat in den letzten zehn Jahren über 5.000 neue Wohnungen, 340 Heimplätze sowie eine Schule errichtet und dafür über eine Milliarde Euro in die Hand genommen. Wir sind damit auch ein verlässlicher und wichtiger Konjunkturmotor für die Tiroler Bauwirtschaft. 95 Prozent der Aufträge gehen dabei an heimische Betriebe“, weiß NHT-Geschäftsführer Hannes Gschwentner.

In den kommenden beiden Jahren wird die NHT die Bautätigkeit noch einmal intensivieren und zieht deshalb auch geplante Projekte vor. „Die NHT ist finanziell solide und zukunftsfit aufgestellt und kann Eigenmittel unmittelbar für die Ankurbelung der Wirtschaft einsetzen“, ergänzt der kaufmännische Geschäftsführer Markus Pollo. Bis Ende 2021 steigt das Bauvolumen damit auf 250 Millionen Euro.

Allein heuer ist der Baubeginn von 714 Wohnungen geplant. In Kufstein und Wörgl entstehen derzeit im Rahmen der Modernisierung der alten Südtiroler Siedlungen zeitgemäße Stadtquartiere mit insgesamt über 1.000 neuen Wohnungen. Auch in der Landeshauptstadt Innsbruck stehen mit der nächsten Baustufe Pradl-Ost sowie der Entwicklung des Campagne-Areals zwei Großprojekte an.

Pilotprojekt gegen urbane Hitze

Bei der Neubebauung des ersten Baufelds am Campagne-Areal erprobt die NHT erstmalig den Einsatz eines neuen Systems. „Entnommenes Grundwasser wird im Sommer zum Kühlen der Wohnungen eingesetzt. In Kombination mit der Wohnraumlüftung können wir die Temperatur in den Wohnungen auf diese Weise um bis zu drei Grad senken“, erklärt Hannes Gschwentner.

Schon jetzt zählt die NHT mit über 4.700 Passivhauswohnungen zu den Vorreitern beim Klimaschutz. „Niedrige Betriebskosten sind ein wichtiger Bestandteil des leistbaren Wohnens. Die laufende Instandhaltung unserer Objekte unter Einsatz modernster Energietechnologien ist daher ein wichtiger Schwerpunkt. 2019 haben wir wieder über 27 Mio. Euro in nachhaltige Sanierungsmaßnahmen investiert“, weiß Markus Pollo. 

Insgesamt verwaltet die NHT mittlerweile 19.299 Wohnungen in 87 Tiroler Gemeinden. Über 40.000 Tirolerinnen und Tiroler wohnen unter einem Dach der NHT. Positiv entwickelt sich auch die Bautätigkeit im Bereich kommunaler Infrastruktur. In Sistrans und Mutters errichtet die NHT aktuell neue Multifunktionsgebäude im Dorfzentrum. In der Wildschönau wurde zuletzt die alte Volksschule zu einem barrierefreien Gemeindeamt umgebaut und modernisiert sowie um neue Wohnungen erweitert. 

 

Bildunterschrift (Fotonachweis: NHT/Forcher):

Ziehen eine erfreuliche Bilanz 2019: die beiden NHT-Geschäftsführer Hannes Gschwentner (re.) und Markus Pollo.

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