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Künstlerische Intervention im Atrium Nürnbergkareal

Columbosnext, Verena Rauch & Walter Prenner

Das Architektur- und Künstlerkollektiv columbosnext, bei diesem Wettbewerb vertreten von Verena Rauch und Walter Prenner, konzipierte für das Atrium Nürnbergkareal einen „Raum im Raum". Das bestehende Atrium wird konzeptuell und prozesshaft durch die künstlerische Intervention erweitert und als Synonym für einen neu gefundenen Raum verstanden, welchen die Bewohner und Betrachter immer wieder stets aufs Neue entdecken und finden können. Die Konstruktion des implizierten Raumes setzt sich aus einem dreidimensionalen Raster zusammen, das vornehmlich aus Holz und Aluminiumrohren besteht. Das Raster folgt der Gebäudestruktur und hängt an sechs Punkten schwebend von der Decke herab. Durch die teils offenen/geschlossenen Elemente des Rasters, lässt die Konstruktion bei Betrachtung, je nach Standpunkt und Blickwinkel, immer wieder neue Perspektiven und Raumwahrnehmungen zu. Ebenso initiiert der „Raum im Raum" neben der visuellen Wahrnehmung, eine gedanklich-prozesshafte Raumentfaltung, die sich bei jeder Auseinandersetzung weiter und neu entwickeln kann. Dadurch wird ein Gefüge geschaffen, in welchem Maßstäbe und Proportionen sich verschränken und neue Bezüge herstellen. Bewohnt wird der „Raum im Raum" vom Genius Loci, dem Schutzgeist des Hauses, der als plastisch ausgeformte Figur in den Holzkorpus eingestellt ist. Die geschaffene Struktur der Konstruktion soll einladen, die Leerstellen mit (gedanklichen) Objekten zu füllen und zu besetzen. Einen Anfang für diesen möglichen Prozess bilden die 223 Buchsteine, welche auf drei Felder aufgeteilt, zu Bildtafeln zusammengefasst und gerahmt werden. Die Bilder sind ebenso herabhängend am unteren Teil der Konstruktion angebracht und können von dem Betrachter erkundet und umgangen werden.

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Föhrenweg
6067 Absam