19.10.2018

Schlüsselübergabe in Kufstein - Südtiroler Siedlung, 1. Bauabschnitt

21 Architekten aus Tirol, Vorarlberg und Wien waren zum Wettbewerb eingeladen. Den Jury-Zuschlag erhielt schließlich die Innsbrucker Architektengemeinschaft Claudia Dorner und parc architekten. Bürgermeister Martin Krumschnabel: „Das Siegerprojekt überzeugt durch seine moderne Interpretation der alten Südtiroler Siedlung. Wir erinnern damit an das historische Erbe, schaffen jedoch zugleich modernen, städtischen Wohnraum und setzen damit einen neuen Impuls in Kufstein, der über Generationen wirkt.“ „Wir freuen uns über die Entscheidung und werden jetzt umgehend mit den Detailplanungen beginnen, sodass wir schon bald an die aktuellen Baumaßnahmen anknüpfen können. Insgesamt sind mehrere Baustufen geplant. Die Neugestaltung der Südtiroler Siedlung ist damit das aktuell größte Wohnbauprojekt im Tiroler Unterland“, ergänzt NHT-Geschäftsführer Hannes Gschwentner.  Neu ist der zentrale Platz im Herzen von Sparchen, an dem sämtliche öffentlichen Einrichtungen - vom Café bis zum Quartierszentrum - gebündelt werden. Auch die Volksschule sowie ein mögliches, geplantes Altenwohnheim sind direkt an den Platz angebunden.  Die Baukörper fügen sich behutsam in die Umgebung mit viel Grün- und Freiräumen ein. Die Siedlung soll dabei weitgehend autofrei werden. Die Meraner Straße bleibt erhalten, die Sterzinger- und Terlanerstraße werden rückgebaut. Es führen nur mehr Stichstraßen zu den Tiefgarageneinfahrten. Die Hauptachse in der Siedlung wird durch Fuß- und Radwege erschlossen.  Die Details werden den Bewohnern am Freitagabend im Rahmen der Vorstellung des Siegerprojekts erläutert. Sämtliche eingereichten Modelle können zudem am Samstag, 20. Oktober, von 9-18 Uhr im Stadtsaal Kufstein noch einmal besichtigt werden.  

Erste Wohnungen übergeben

Unterdessen wurden am Freitag die ersten 40 Mietwohnungen sowie eine Therapieeinheit für pro mente Tirol übergeben. Die Pläne für den ersten Abschnitt stammen vom Innsbrucker Büro ao-Architekten. Entlang der Meraner Straße wurden drei moderne, längliche Baukörper errichtet. Durch die neue Tiefgarage mit 57 Stellplätzen konnte der Grünflächenanteil deutlich erhöht werden.  Fast alle Wohnungen verfügen über einen großzügigen, nach Süden ausgerichteten Balkon oder Loggia. Die Bauausführung erfolgte im bewährten NHTPassivhausstandard für niedrige Betriebskosten. Eine Photovoltaikanlage am Dach versorgt die Allgemeinflächen mit Strom. Die neue Anlage ist zudem an das regionale Fernwärmenetz angeschlossen.    

Bildunterschrift (Fotonachweis: NHT/Vandory):  01: Die Innsbrucker Architektengemeinschaft um Claudia Dorner und Michael Fuchs (parc architekten) hat sich im Wettbewerb um die Neugestaltung der Südtiroler Siedlung durchgesetzt. Gemeinsam mit NHT-Prokurist Engelbert Spiß, NHTGeschäftsführer Hannes Gschwentner, Bürgermeister Martin Krumschnabel und Vizebürgermeisterin Brigitta Klein wurden die Pläne präsentiert.  02: Die ersten Mieter sind eingezogen: NHT-Geschäftsführer Hannes Gschwentner (re.), Bürgermeister Martin Krumschnabel (li.) und Landtagsabgeordnete Barbara Schwaighofer überreichen Familie Messner die Schlüssel für das neue Zuhause.